In einem Holzhaus vis a vis der Galerie steht mein holzbefeuerter Brennofen mit einer 1,25 Kubikmeter großen Brennkammer: das Herzstück des Hofes!

Es ist ein als Phönix in die Keramikwelt eingegangener Ofentyp.

Nach meiner Information wurde diese Art ursprünglich in Japan gebaut und Ende der siebziger Jahre in den Vereinigten Staaten weiterentwickelt. Der Bauplan fand seine Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift und eine handgezeichnete Kopie schaffte es schon in den achtziger Jahren bis in die damalige DDR.



Mein Ofen ist allerdings kein „fast fire“ - er besteht innen aus Schwerschamotte.

Der Brand ist das Entscheidende!
Natürlich sind gut gemachte Töpfe die Voraussetzung für ein passables Endergebnis.

Bei jedem Brand gewinne ich neue Erkenntnisse, dennoch bleiben die Ergebnisse stets unberechenbar.


Die besten Arbeiten empfinde ich als Geschenk und sie sind mir kostbar.

Nicht alle Töpfe sind verkäuflich - manchmal müssen sie mich lange umgeben, um ihr Geheimnis zu enthüllen.

Keine Arbeit ist wiederholbar.




Auf dem Hof gibt es zwei Ausstellungsräume: eine Galerie für Sonderausstellungen und im Fachwerkhaus befinden sich die Werkstatt und ein Ausstellungs- und Verkaufsraum mit weiteren Arbeiten aus meiner Werkstatt.

Werkstatt und Galerie befinden sich außerhalb des Dorfes Techentin, direkt an der Landstraße zwischen Techentin und Goldberg.